M
Mikrofaser
aus einer neuartigen Konstruktion bestehendes textiles Material, meist aus Polyester- und/oder Polyamidfaserstoffen hergestelltes Gewebe, das sich auch für Reinigungszwecke ohne Reinigungschemie hervorragend einsetzen läßt, in der Regel verfügbar als Reinigungstücher und -mops.
Mikrofilter
Filter, das Luft von kleinen Staubpartikeln mit einer Größe von wenigen Mikrometern befreit. Dieses Filter reinigt die Abluft von Staubsaugern von Mikroorganismen.
Mikroorganismen
Mikroskopisch kleine, einzellige Organismen, z.B. Bakterien, Blaualgen sowie ein großer Teil der Algen und Pilze. Viren gehören nicht zu den M. Eine Aufstellung verschiedener M. findet sich unter Bodenorganismen.
Die meist einzellige Lebewesen, die wegen ihrer geringen Größe nur mikroskopisch sichtbar gemacht werden können. Unterschieden werden eukaryontische Organismen mit einen echten Zellkern (mikroskopisch kleine Pilze, Mikroalgen, Protozoen) und prokaryontische Organismen ohne echten Zellkern (Eubakterien, Archaebakterien, Cyanobakterien). Mikroorganismen haben Bedeutung als Krankheiterreger, als Symbionten, im naturlichen Stoffkreislauf, besonders im Boden
Mikroorganismus
Sehr kleiner Organismus (Bakterium)
Milchflecken auf Textilien
sie bestehen aus Eiweiß, Zucker, Fett und Wasser. Entfernt werden sie mit einer Waschmittellösung unter Zusatz von Ammoniak. Bei gealterten Flecken vorher mit einem enzymhaltigen Fleckenentferner einweichen.
Mineralsäuren
Bezeichnung für alle anorganischen Säuren, hierzu gehören unter anderem Schwefelsäure, Salzsäure, Kohlensäure, Phosphorsäure.
Mini-Moppeimer
Eimer mit Korb, in dem ein kleiner Mopp ausgewrungen werden kann. Einsetzbar auf kleinen Flächen
Mix- und Sprühmaschinen
Maschine zum mischen von zwei Flüssigkeiten, die unter Wasserdruck verspritzt werden können
Möbelbürste
Kleine Bürste mit Natur- oder Synthetikborsten zum entstauben von Möbeln
Monochlorbenzol
keine Erläuterung
Mopp
Bündel von verbundenen Zwirnen zum Wischen von Böden
Moppbezug
Bezug mit langhaarigen Baumwoll- oder Synthetikfasern zum befestigen auf einem Mopprahmen
Moppbügel
Siehe Moppkopf
Mopphalter
Metallischer oder Kunststoffhalter zur Verbindung von Mopp und Stiel
Mopppresse
Gerät zum Auspressen eines Mopps; kann eingehängt oder Bestandteil eines Eimerwagens sein
Mopprahmen
Siehe Abstaubgerät
Moppstielgriff
Stielgriff aus Holz, Metall oder Kunststoff, an dem ein Mopphalter oder Mopp befestigt werden kann
Moppwachs
Kombiniertes Reinigungsmittel, das nach dem Trocknen eine sehr dünne Schutzschicht aus Wachs oder Polymer hinterlässt
Mülleimer
Eimer zur Sammlung von feuchtem und trockenem Abfall, mit oder ohne Müllbeutel (siehe auch Papierlkorb)
Mundstück
Siehe Bodendüse
Muschelkalk
Muschelkalk ist die mittlere Stufe der Trias zwischen Buntsandstein und Keuper. Wie der Name schon andeutet, entstand der Muschelkalk in Mitteleuropa im flachen Trias-Meer durch Ablagerung von fossilienführenden Kalken. Die namensgebenden Muscheln die teilweise gesteinsbildend auftreten, sind allerdings keine Muscheln sondern Armfüßer (Brachiopoda). Die Gesteinsbildung begann vor etwa 215 - 205 Millionen Jahren.
Muschelkalk gliedert sich in drei Schichten:
Oberer Muschelkalk
Mittlerer Muschelkalk
Unterer Muschelkalk
Oberer und Unterer Muschelkalk bestehen hauptsächlich aus Kalkstein und Dolomit. Darin finden sich viele Fossilien. Der Mittlere Muschelkalk dagegen enthält fast keine Fossilien. Seine Hauptbestandteile sind neben den Kalken auch die sog. Evaporite (Eindampfungssedimente) wie Gips, Anhydrit und Steinsalz. Die Gesteine des Muschelkalks sind in der Regel durch hellgraue bis beige Farbtöne charakterisiert. Stellenweise bilden sich im Bereich des Muschelkalks sog. Einsturzdolinen. Diese Erdfälle ereignen sich bevorzugt dort, wo im Laufe der Zeit das Kalkgestein im Untergrund durch Wasser (Oberflächenwasser, Grundwasser) ausgelaugt wird (Verkarstung).
In manchen Regionen enthalten die Schichten des Oberen und des Unteren Muschelkalk erzhaltige Einschlüsse (sog. "Galmeien"). In der Hauptsache handelt es sich hier um Blei-, Silber- und/oder Zinkerze. Diese Rohstoffe, die früher sehr begehrt waren, wurden u.a. für die Münzprägung und für die Herstellung von Waffen verwendet. Durch zahlreiche archäologische Funde ehemaliger Steinmühlen und Kalkbrennereien sind Abbau und Nutzung von Muschelkalkgestein historisch belegt. Die Belege gehen bis in das 1. Jhd. n.Chr. zurück. Auch in unseren Tagen wird Muschelkalk noch abgebaut und wirtschaftlich genutzt (z.B. im Straßenbau, als Gleisschotter, Herstellung von Zement).
In Teilen der Weinanbaugebiete Württembergs, Frankens und Badens bildet Muschelkalk die Bodengrundlage und tritt oft als felsig hervor. Die oft extrem steilen Lagen sind schwierig zu bewirtschaftenden und terrassenförmig aus Kalkstein-Trockenmauern aufgebaut. Die Verwitterungsschicht des Muschelkalks ist gering und erosionsgefährdet.
